

Musiker und Komponist der Workshop-Musik
Ich bin Daniel Cupiėd. Mein Name setzt sich zusammen aus Cu-cubas und Pie-piedra. Cupiėd ist die Vereinheitlichung meiner beiden Nachnamen und somit meiner Wurzeln.
In meinem Leben bin ich bereits einigen Herausforderungen begegnet. Einigen verdanke ich es, dass ich heute meiner persönlichen Berufung als Künstler nachgehe. Seit ich denken kann, begleitet und inspiriert mich die Musik. Die Musik ist das Werkzeug meiner Essenz, um meine Liebe und Freude mit dem Leben mit den Menschen zu teilen. Und wenn ich spiele, dann drücke ich all dies aus einem Raum der Einheit, Liebe und Dankbarkeit aus. In diesem Kontext improvisiere ich beim Theater mit der Musik und kreiere gemeinsam mit den Schauspielern Räume. Wenn ich musiziere, dann verliere ich mich voll und ganz in der Melodie der Präsenz.
Neben der Musik ist die Körper- und Bewusstseinsarbeit essentieller Teil meines Lebens. Auch hier sind einige Lebenserfahrungen Ursprung meiner langjährigen Körperarbeit. Über die Jahre und mit jeder neuen Erfahrung vertieft sich meine Begegnung mit dem Körper und erschafft mir mehr Zugang zu mir selbst. Tägliche Routinen ermöglichen mir eine ständige Optimierung und Aufrichtung meiner Wirbelsäule, denn jeder Moment braucht etwas eigenes.


Die Aufrichtung des physischen Körpers mit Hilfe von Impulsen der Musik und Bewusstseinsarbeit, ermöglicht die Ansteuerung des Körpers zu verfeinern und zu „kalibrieren“, damit mich die feinstofflichen Körper durchfließen können. Dies ermöglicht mir auch in turbulenten Zeiten eine klare Sicht zu behalten und reflektiert zu sein.
Es ist ein Zusammenspiel von einem ganzen Ensemble. Dies ist der Ort, von dem ich mich bewohne und ausdrücke. Und diese Einheit, ist für mich mein Antrieb. UNIDAD.
Ich begleite und unterstütze Menschen mit Werkzeugen, die ich selbst lebe, sowohl in Gruppen- als auch in Einzelarbeit auf ihrem eigenen Weg.


Fotografin
Manche Momente lassen sich nicht in Worte fassen. Manche Momente möchte man am liebsten für immer bewahren oder noch einmal erleben.
Im Laufe der Jahre habe ich wahrgenommen, dass oft das, was man mit Worten auszudrücken versucht, manchmal gar nicht so aus einem herauskommt oder beim Gegenüber ankommt, wie man es sich vorstellt. Ein Bild hingegen kann manchmal genau das erzählen, wofür Worte fehlen. Ein Bild lässt Raum für Inspiration, Kreativität und freie Gedanken.
Wenn ich fotografiere, halte ich den Atem an. Ich tauche vollkommen in den Augenblick ein.
Für mich ist Fotografie ein großes Geschenk, für das ich mit den Jahren immer mehr Dankbarkeit empfinde. Für mich bedeutet Fotografieren die Möglichkeit, einen Augenblick nicht festzuhalten, sondern ihm Raum zu geben, weiterzuleben – in einem Bild, in einer Erinnerung, in einem Gefühl.
Die Beziehung zwischen Mensch, Tier oder auch Natur und der Kamera ist für mich reine Poesie. Körper Poesie. Poesie in einer Bewegung, einem Blick, einer Berührung, in der Art, wie ein Körper sich zeigt und einem Moment begegnet. Diese kleinen, oft flüchtigen oder zarten Geschichten sichtbar zu machen und ihnen einen Raum zu geben, ist das, was mich an der Fotografie immer wieder berührt.
Mit meinen Fotos möchte ich auch anderen die Möglichkeit geben, in meine Welt einzutauchen – und für einen Augenblick den Atem anzuhalten.